Maßstabsgetreue Visualisierung von Solar‑, WEA und Energieparks
Geodatenbasierte Darstellungen aus realen Sichtachsen – für belastbare Projektkommunikation
- Auf Basis amtlicher Vermessungsdaten
- Kamerapositionen / Fotomontagen aus Augenhöhe & realen Sichtachsen
- Für Projektentwickler, Kommunen & Bürgerdialoge
Mit Sichtbarkeit Vertrauen schaffen.
Groß auf dem Plan – deutlich kleiner in der Realität
Lagepläne und Flächenlayouts lassen Energieprojekte oft massiv erscheinen – reale Blickbeziehungen wirken häufig deutlich anders
Wir visualisieren Projekte aus tatsächlichen Standpunkten, entlang realer Sichtachsen – nicht aus abstrakten Modellperspektiven.
Sichtbarkeit wird dadurch prüfbar statt gefühlt – auch im Hinblick auf Nicht-Sichtbarkeit
Diskussionen verschieben sich von Annahmen zu belastbaren Bildern – für sachlichere Gespräche und fundierte Entscheidungen

Wo im Bild liegt der Photovoltaikpark?
Man sieht ihn nicht sofort. Und das ist der Punkt.
Geodatenbasierte Visualisierung aus Augenhöhe. Der Solarpark ist im Mittelgrund integriert – visuell deutlich untergeordnet und erst bei bewusster Suche erkennbar.
Unsere Bilder sollen keine Wirkung erzeugen, sondern Wirkung prüfen. Und manchmal ist das wichtigste Ergebnis: die geringe Sichtbarkeit.
Technische Präzision trifft visuelle Entscheidungsfähigkeit
Wir verbinden geodatenbasierte Methodik mit kontrollierter Bildproduktion:
Amtliche Datenbasis
OpenData DGM / DOM – (je nach Paket) im Umfeld des Projekts (4 x 4 km um das Projekt)
Georeferenziertes 3D
3D-CAD-Konstruktion der Projektplanung (PV, WEA, Hybrid, Energieparks, Batteriespeicher).
Reale Sichtachsen
Sichtschutz & Begleitgrün
Lagegenauigkeit
Schlanke Prozesse
Fünf Qualitätstufen – abgestimmt auf den Fortschritt Ihres Projekts
Überblick der Qualitäts-Stufen
BASIC
BASIC+
PREMIUM
PREMIUM+
FOTO+
Nicht jedes Projekt braucht sofort einen fotografischen Nachweis – aber jedes Projekt braucht belastbare visuelle Grundlagen.
Daher enthalten alle 5 Qualitäts-Stufen:
Maßstabsgetreue Visualisierungen auf Basis amtlicher Vermessungs- und Geodaten
Georeferenzierte 3D-Konstruktion der Projektplanung
Kamerapositionen aus realen Sichtachsen und aus Augenhöhe
Realistische Darstellung von Begleitgrün & Sichtschutz
Live-Videocall zur gemeinsamen Perspektivabstimmung / Feinjustierung
Zwei Vorabzüge zur Feinjustierung vor der Finalisierung
BASIC
Geodaten-Basisvisualisierung
Georeferenzierte 3D-Konstruktion der Planung, reale Kamerapositionen zur Einschätzung des Gesamteindrucks. Renderings ohne ergänzte 3D-Vegetation und ohne Gebäude.
Geeignet für: frühe Projektphasen, erste Maßstabs- und Sichtprüfungen, interne Variantenvergleiche.
Ausführliche Beschreibung (BASIC)
BASIC ist die Stufe für eine schnelle, technisch belastbare Ersteinschätzung von Maßstab, Höhenwirkung und grundlegenden Sichtbeziehungen.
Wir arbeiten mit amtlichen Vermessungs- und Geodaten (DOM / OpenData) im typischen Projektumgriff von ca. 4 × 4 km. Für die Fernwirkung und den Horizont binden wir zusätzlich DGM30-Daten im erweiterten Umgriff von ca. 16 × 16 km ein.
Auf dieser Basis konstruieren wir Ihre Projektplanung georeferenziert in 3D und platzieren sie maßstabsgetreu im realen Gelände.
Die Kamerapositionen werden aus realen Standpunkten und relevanten Sichtachsen abgeleitet und gemeinsam mit Ihnen abgestimmt. Die Renderings zeigen die Anlage in korrekter Lage, Höhe und Proportion – bewusst ohne ergänzte 3D-Vegetation und ohne Gebäudemodelle.
BASIC konzentriert sich auf das Wesentliche:
Wo liegt das Projekt? Wie groß wirkt es aus definierten Blickpunkten? Welche Sichtachsen sind grundsätzlich relevant?
Diese Stufe eignet sich insbesondere für frühe Projektphasen, interne Bewertungen, Standortvergleiche und erste Gespräche, in denen eine belastbare räumliche Grundlage benötigt wird.
BASIC +
Geodatenvisualisierung mit großer Vegetation
Wie BASIC, zusätzlich mit modellierter Vegetation und LOD-2-Gebäuden. Bessere Lesbarkeit der Siedlungskanten: Sichtschutz und landschaftliche Einbettung werden nachvollziehbar.
Geeignet für: Kommunalgespräche, frühe Bürgerinformationen, Einordnung der Landschaftswirkung.
Ausführliche Beschreibung (BASIC +)
BASIC+ erweitert die geodatenbasierte Grundvisualisierung um modellierte Vegetationsstrukturen und untexturierte LOD-2-Gebäude, sodass die landschaftliche Einbettung und vorhandene Bebauungsstrukturen realitätsnäher beurteilt werden können.
Wir nutzen weiterhin amtliche DOM-/DGM-Daten im Umgriff von ca. 4 × 4 km sowie DGM30-Daten für den Fernraum (ca. 16 × 16 km). Die Projektplanung wird georeferenziert in 3D konstruiert, maßstabsgetreu platziert und aus realen Sichtachsen visualisiert.
Zusätzlich ergänzen wir Bäume, Gehölze und Vegetationsstrukturen, sodass Sichtschutz, Randbegrünung und Begleitgrün räumlich nachvollziehbar werden – inklusive unbelaubtem Zustand.
Gebäude werden als untexturierte LOD-2-Volumenmodelle dargestellt, wodurch Dachformen und Höhenbezüge erkennbar werden, ohne den Fokus bereits auf fotorealistische Details zu legen. Der Schwerpunkt bleibt klar auf Gelände, Vegetation und Sichtachsen – als Brücke zwischen technischer Analyse und kommunikativer Einordnung.
Diese Stufe ist besonders geeignet für kommunale Gespräche, frühe Bürgerinformationen und Varianten mit Begrünungskonzepten, bei denen das Landschaftsbild erstmals konkret diskutiert wird.
FOTO +
Fotomontage / realistische Umgebungs-Visualisierung
Reale Standortfotos werden exakt mit der virtuellen Kamera des DGM-Modells abgeglichen und ermöglichen belastbare Sichtbarkeitsnachweise.
Geeignet für: Sensible Dialogsituationen, konkrete Standortnachweise, Einwendungsdiskussionen, Projektwebsites.
Foto-Aufnahmen:
Die Fotodaten können direkt von Ihnen erstellt werden. Voraussetzung ist die Einhaltung unserer technischen Aufnahmespezifikation (maximale Auflösung, Metadaten, kein digitaler Zoom – nur feste Zoompunkte 1x, 2x, 4x etc.). Häufig ist es möglich, die Fotos mit einem aktuellen Smartphone zu erstellen. Eine entsprechende, auf Ihr Gerät abgestimmte Anleitung wird bei Auftragserteilung bereitgestellt.
Ausführliche Beschreibung (FOTO +)
Hier wird nicht mehr nur eine virtuelle Szene erzeugt, sondern ein reales Foto als Ausgangsbasis verwendet. Dieses Foto muss aus einem klar dokumentierten oder GPS-referenzierten Standpunkt stammen.
Die virtuelle Kamera wird exakt auf diesen Standort ausgerichtet. Auf dieser Basis werden die Projektbestandteile aus der georeferenzierten 3D-Projektszene gerendert und
• perspektivisch korrekt
• maßstabsgetreu
• atmosphärisch angepasst
• nahtlos in das Foto integriert.
Der zentrale Mehrwert von FOTO+ ist, dass die Visualisierung eine konkrete Wahrnehmungssituation zeigt.
Wenn ein Projekt aus einem Standort kaum oder gar nicht sichtbar ist, wird genau das dokumentiert. Diese Nicht-Sichtbarkeit ist kein Defizit, sondern ein geodatenbasierter Nachweis, der in Genehmigungs‑, Akzeptanz- und Einwendungsprozessen häufig entscheidend ist.
FOTO+ eignet sich deshalb besonders für:
• konkrete Standortdiskussionen
• Einwendungsbehandlungen
• Genehmigungsunterlagen
• visuelle Belegführung
Technische Abgrenzung der Leistungsstufen
| Leistungsbestandteil | BASIC | BASIC+ | PREMIUM | PREMIUM+ | FOTO+ |
|---|---|---|---|---|---|
| Amtliche Vermessungs- & Geodaten (DOM / OpenData) | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| DGM-Datenumgriff (ca. 4 x 4km) um das Projekt | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| DGM30 für größere Umgebung und Horizont (16 x 16 km) | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | – |
| Georeferenzierte 3D-CAD-Konstruktion der Planung | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Maßstabsgetreue Platzierung & Höhenabbildung | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Reale Sichtachsen & Kamerapositionen (Augenhöhe) | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Rendering maßstabsgetreuer Visualisierungen | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Begleitgrün & Sichtschutz am Projekt (auch unbelaubt) | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Live-Videocall zur Perspektivabstimmung | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Zwei Vorabzüge | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Ergänzte 3D-Vegetation zur Sichtanalyse (Bäume / große Büsche) | – | ✔ | ✔ | ✔ | – |
| Fotorealistischer Vordergrund (Hochaufgelöste Texturen) | – | – | ✔ | ✔ | – |
| LOD-2-Gebäude (Volumenmodelle mit Dachform) | – | ✔ | ✔ | ✔ | – |
| Farbige LOD-2-Dachdarstellung (ziegelrot) als Orientierungsanker | – | – | ✔ | ✔ | – |
| Feine 3D-Detailmodelle (Büsche, Parkbänke, Masten, Steine, Grashalme, Fahrzeuge etc.) | – | – | – | ✔ | – |
| Reale Standortfotos als Grundlage | – | – | – | – | ✔ |
| Optionale Varianten (ohne Begrünung, Winter-/Schnee-Szenarien) | – | – | ✔ | ✔ | – |
| Optionale Modellierung markanter Einzelobjekte | – | – | ✔ | ✔ | – |
| Optional größerer Datenumgriff, Abrechnung in Kilometer-Schritten | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | – |
Welche Visualisierungsstufe passt zu Ihrem aktuellen Projektstand?
Nicht jede Projektphase braucht die gleiche Art von Visualisierung.
Entscheidend ist, welche Fragestellung beantwortet werden soll – nicht, wie „hochwertig“ ein Bild aussieht.
Unsere fünf Stufen sind deshalb nicht als Qualitätsleiter gedacht, sondern als Werkzeuge für unterschiedliche Projektfortschritte.
BASIC
- Wenn Maßstab, Höhenwirkung und erste Sichtbeziehungen geprüft werden sollen.
- Frühe Projektphasen, interne Varianten, Standortbewertungen.
BASIC+
- Wenn die landschaftliche Einbettung und der Einfluss von Bestands-Vegetation relevant werden.
- Kommunale Gespräche, erste Bürgerinformationen, Konzeptabstimmungen.
PREMIUM
- Wenn Projekte realistisch, verständlich und visuell belastbar vermittelt werden müssen.
- Entscheidungsrunden, Bürgerdialoge, Präsentationen.
PREMIUM+
- Wenn räumliche Glaubwürdigkeit, Umfeldwirkung und Alltagsperspektive entscheidend sind.
- Sensible Kommunikationssituationen, öffentliche Formate, Projektwebsites.
FOTO+
- Wenn konkrete Standpunkte diskutiert oder Sichtbarkeit belastbar nachgewiesen werden soll.
- Genehmigungsphasen, Einwendungsbehandlung, Standortdebatten.
Wo unsere Visualisierungen eingesetzt werden
Typische Einsatzfelder sind unter anderem:
Bürgerdialoge & Informationsveranstaltungen
Gespräche mit Bürgermeistern & Kommunen
Als visuelle Entscheidungsgrundlage für Standortbewertungen, Variantenvergleiche und Projektabstimmungen.
Flächeneigentümer & Bewirtschafter
Zur nachvollziehbaren Darstellung, wie sich Projekte aus relevanten Blickpunkten tatsächlich darstellen.
Genehmigungsphasen & Einwendungsdiskussionen
Zur räumlichen Einordnung konkreter Standpunkte und – bei FOTO+ – zur visuellen Prüfung von Sichtbarkeit oder Nicht-Sichtbarkeit.
Projektentwicklung & Variantenvergleiche
Zur Bewertung unterschiedlicher Layouts, Höhen, Begrünungskonzepte und Sichtschutzmaßnahmen.
Projektkommunikation & Gremienarbeit
Als belastbare Visualisierungen für Präsentationen, Websites und formelle Informationsformate.
Gemeinsam ist allen Anwendungsfällen:
Unsere Bilder dienen nicht der Inszenierung, sondern der Entscheidungsfähigkeit.
Sichtbarkeit belastbar visualisiert
Projektentwickler wissen, was sie klären müssen – wir ordnen es der passenden Visualisierungsstufe zu.
Im Erstgespräch klären wir gezielt drei Dinge:
- Welche Qualitäts-Stufe ist fachlich sinnvoll?
- Mit welchem Zeitrahmen ist realistisch zu rechnen?
- Grobe Kosteneinschätzung.
Demo im Videocall vereinbaren
FAQ
1. Wie belastbar sind Ihre Visualisierungen fachlich? Sind das „nur“ Bilder?
Unsere Visualisierungen sind keine Illustrationen und keine Marketingrenderings, sondern geodatenbasierte Arbeitsmodelle.
Sie entstehen auf Grundlage amtlicher Vermessungs- und Geländedaten (DGM / DOM / OpenData), georeferenzierter 3D-Konstruktionen Ihrer realen Projektplanung sowie definierter Sichtachsen und Augenhöhen. Maßstab, Höhenbezüge, Entfernungen und räumliche Relationen werden technisch korrekt abgebildet.
Wir konstruieren damit ein räumlich belastbares Szenenmodell, aus dem Visualisierungen und – je nach Stufe – Fotomontagen abgeleitet werden.
Unsere Bilder behaupten keine Wirkung – sie prüfen Sichtbarkeit.
Gerade deshalb werden unsere Visualisierungen in Projekten nicht als „Darstellungen“, sondern als visuelle Entscheidungs- und Argumentationsgrundlagen genutzt – z. B. zur Versachlichung von Bürgerdialogen, zur internen Projektbewertung oder zur Einordnung konkreter Standpunkte in Genehmigungsphasen.
2. Was unterscheidet Ihre Arbeit von klassischen Architektur- oder Ingenieurvisualisierungen?
Der Kernunterschied liegt nicht in der Bildästhetik, sondern in der Methodik.
Wir arbeiten nicht aus abstrahierten Entwurfsmodellen, sondern aus:
-
amtlichen Geodaten (Gelände, Umgebung, Strukturen),
-
georeferenzierter 3D-Konstruktion der realen Projektplanung,
-
definierten Sichtachsen und realen Augenhöhen.
Ziel ist nicht ein schönes Bild, sondern eine prüfbare räumliche Aussage:
Was sieht man von wo – und was eben nicht.
Deshalb sind unsere Visualisierungen in der Regel:
-
schneller verfügbar als klassische Ingenieur-Overhead-Prozesse,
-
deutlich wirtschaftlicher,
-
und gleichzeitig argumentativ belastbarer als rein illustrative Renderings.
3. Wie genau sind die Darstellungen wirklich?
Die Genauigkeit hängt von der Datenlage ab. Typisch sind bei unseren Projekten:
-
Lagegenauigkeit im Bereich ca. 25–50 cm (daten- und projektabhängig),
-
realistische Geländestrukturen und Horizontmodelle,
-
korrekt proportionierte Baukörper und Höhenentwicklungen.
Wir modellieren den Kernumgriff in der Regel aus hochauflösenden DGM/DOM-Daten (typisch ca. 4 × 4 km) und ergänzen den weiteren Horizontbereich aus DGM30-Daten (typisch ca. 16 × 16 km).
Damit lassen sich sowohl nahe Wirkungen als auch Fernwirkungen realistisch einschätzen.
4. Was bedeutet BASIC, PREMIUM, FOTO+ konkret – wo liegen die Unterschiede?
Die fünf Stufen bilden keine „Schönheitsleiter“, sondern eine
Eskalation der Prüf‑, Vermittlungs- und Nachweisfähigkeit:
BASIC
Maßstabs- und Sichtprüfungen auf Geodatenbasis (DGM / DOM) ohne zusätzliche Gebäudemodelle.
→ für frühe Projektphasen, Varianten und interne Bewertungen.
BASIC+
Ergänzt um modellierte große Vegetation und weiße LOD-2-Gebäude, wodurch Siedlungsränder, Dachformen und Höhenbezüge besser lesbar werden.
→ für kommunale Abstimmungen und frühe Bürgerdialoge.
PREMIUM
Ergänzt die vorhandenen LOD-2-Gebäude um farbige Dachflächen sowie realistische Oberflächen im Sichtfeld. Orte und Maßstäbe werden intuitiv verständlicher.
→ für Entscheidungsrunden, Bürgerdialoge und Projektkommunikation.
PREMIUM+
Zusätzliche Detailstrukturen und feinere 3D-Elemente im Nah- und Mittelgrund erhöhen die räumliche Glaubwürdigkeit deutlich
→ für sensible Dialogsituationen, öffentliche Präsentationen und Projektwebsites.
• FOTO+
Exakt kameragematchte Fotomontagen realer Standpunkte zur belastbaren Sichtbarkeits- bzw. Nicht-Sichtbarkeitsdarstellung.
→ für konkrete Standortdiskussionen und Genehmigungsprozesse.
Alle Stufen bleiben maßstabsgetreu und geodatenbasiert – sie unterscheiden sich darin, wie weit sie von der reinen Sichtprüfung hin zur Kommunikations- und Nachweisgrundlage führen.
5. Was bedeutet „Manchmal sieht man fast nichts“ konkret?
Genau das, was in vielen Projekten der reale Fall ist:
Topografie, Entfernungen, Waldränder, Geländekanten und Bebauung schirmen Projekte stärker ab, als Lagepläne vermuten lassen.
Unsere Visualisierungen und Fotomontagen machen diese Effekte sichtbar – und belegen sie.
Wenn ein Projekt aus einem Standpunkt kaum oder gar nicht wahrnehmbar ist, dann ist das kein Scheitern der Visualisierung, sondern ihr eigentliches Ergebnis:
👉 ein geodatenbasierter Nachweis, dass reale Sichtbeeinträchtigungen gering oder nicht vorhanden sind.
6. Können auch Begrünung, Sichtschutz und Jahreszeiten berücksichtigt werden?
Ja. In allen Stufen modellieren wir Begleitgrün und Sichtschutz realistisch – inklusive unbelaubtem Zustand.
Zusätzlich können wir (optional bei PREMIUM und PREMIUM+, außer bei FOTO+):
-
Varianten ohne Begrünung an großen Büschen und Bäumen,
-
Winter‑, Herbst- oder Schnee-Szenarien,
-
sowie unterschiedliche Entwicklungszustände abbilden.
Damit lassen sich genau die Situationen darstellen, die in Einwendungs- und Bewertungsprozessen tatsächlich relevant sind.
7. Wie läuft ein Projekt typischerweise ab?
Typischer Ablauf:
1. Sichtung der Projektplanung und Standortdaten (von Ihnen reicht als Datensatz in der Regel der Belegungsplan und die Infos zu Modulen / WEA / Speicher)
2. Festlegung relevanter Sichtachsen und Fragestellungen
3. Aufbau des georeferenzierten 3D-Modells
4. Live-Videocall zur Perspektivabstimmung (i.d.R. nach 3–4 Werktagen); außer bei FOTO+
5. Lieferung des 1. Vorabzugs (i.d.R. innerhalb von 5–6 Werktagen)
6. Abstimmung mit Ihnen und 2. Vorabzug – danach
7. Finalisierung der Visualisierungen / Fotomontagen
Der Prozess ist bewusst schlank, planungskompatibel und iterativ angelegt – damit Visualisierungen nicht „hinten dran“, sondern aktiv im Projektverlauf genutzt werden können.
8. Warum benötigen die Fotos für FOTO+ spezielle Einstellungen bzw. Apps?
Bei FOTO+ dienen Fotos nicht nur als Bildhintergrund, sondern als räumliche Mess- und Referenzgrundlage.
Für belastbare Fotomontagen werden die Aufnahmen nicht nur visuell, sondern auch geometrisch ausgewertet. Neben hoher Auflösung sind deshalb korrekte Metadaten erforderlich – insbesondere zu Standort, Höhe, Geräteausrichtung und Aufnahmewinkel.
Diese Informationen sind notwendig, um die virtuelle Kamera exakt mit dem realen Standpunkt abzugleichen. Nur so können Projektbestandteile maßstabsgetreu, perspektivisch korrekt und lagegenau in das Foto integriert werden.
Die Standard-Kamera-Apps moderner Smartphones speichern – insbesondere bei RAW-Aufnahmen – je nach Betriebssystem nicht immer alle dafür relevanten Sensordaten in verwertbarer Form. Deshalb stellen wir bei Auftragserteilung eine kurze, gerätespezifische Aufnahmeanleitung zur Verfügung, bei Bedarf inklusive empfohlener Apps und klarer Workflows.
So stellen wir sicher, dass aus den gelieferten Fotos kein illustratives Bild, sondern eine geodatenbasierte, argumentativ belastbare Fotomontage entsteht.
Je nach Endgerät werden Blickrichtung und Kameraneigung aus Sensordaten rekonstruiert oder separat erfasst, da mobile Betriebssysteme nicht alle Kompassinformationen direkt in den RAW-Metadaten speichern.
9. Wofür werden Ihre Visualisierungen konkret eingesetzt?
Typisch u. a. für:
-
Bürgerdialoge und Informationsveranstaltungen
-
Gespräche mit Kommunen, Verwaltungen und Bürgermeistern
-
interne Entscheidungsrunden bei Projektentwicklern
-
Varianten- und Layoutvergleiche
-
Einwendungsdiskussionen
-
projektbegleitende Kommunikation
-
und bei FOTO+: standortbezogene Sichtbarkeitsnachweise
10. Was kosten Energiepark-Visualisierungen typischerweise?
Unsere Visualisierungen liegen in der Regel deutlich unter den Kosten klassischer Ingenieur- oder Gutachterleistungen – liefern jedoch dennoch maßstabsgetreue, geodatenbasierte Ergebnisse, da wir mit spezialisierten Geovisualisierern arbeiten (u. a. mit Hochschulabschluss in Geovisualisierung, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt) und unsere Prozesse konsequent auf diese Aufgaben ausgerichtet sind.
Wir verbinden damit fachliche Präzision mit schlanken Produktionsprozessen – ohne den Overhead klassischer Planungsbüros.
Die Kosten werden projektbezogen kalkuliert, da sich Aufwand und Umfang je nach Projektphase, Landschaft, gewählter Stufe und Anzahl der Perspektiven deutlich unterscheiden.
Als grobe Orientierung:
- Geodatenbasierte Einstiegsvisualisierungen für frühe Projektphasen beginnen typischerweise im niedrigen vierstelligen Bereich.
- Fotorealistische Visualisierungen und Kommunikationsdarstellungen bewegen sich – je nach Umfang – im mittleren vierstelligen Bereich.
- Erst bei umfangreicheren Projekten mit vier oder mehr Perspektiven und entsprechend hohem Detaillierungsgrad wird in der Regel der fünfstellige Bereich erreicht.
Entscheidend ist nicht der Bildtyp, sondern die Frage:
Welche Aussage soll belastbar getroffen werden?
In einem kurzen Vorgespräch klären wir Projektphase, Zielgruppe und Fragestellung und geben daraufhin eine klare, nachvollziehbare Kosteneinschätzung.
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